Reiseknigge: Geschäftsreise nach Indien Teil II
Mittwoch, den 27. Juni 2007Heute folgen noch 10 weitere Tipps für die Geschäftsreise nach Indien:
11. An den Stränden von Indien ist „nackt baden“ streng verboten. Polizisten in Zivil überprüfen die Strände. “Oben ohne” wird geduldet, gilt aber als verwerflich.
12. Schuhe sollte vor Betreten eines Tempels oder aber auch bei Privathäusern vorher ausgezogen werden.
13. Das Fotografieren von Tempeln, religiösen Zeremonien von Flughäfen, Bahnhöfen, Brücken und militärischen Anlagen ist verboten. Vor einem Foto von Indern am besten vorab fragen.
14. Um in Indien erfolgreich zu sein, ist ein gutes Netzwerk erforderlich. Denn einfach etwas zu verkaufen, ohne vorher empfohlen worden zu sein, ist schwer möglich. Daher ist es wichtig viele Inder zu kennen, die einen empfehlen können.
15. Wenn man einen Inder ohne Bezug auf ein Geschäft kennenlernt, sollte man nie gleich zu Beginn auf das Geschäftliche kommen.
16. Zeit spielt in Indien eine andere Rolle – man hat genug Zeit, da man auch mehrere Leben hat. Dass da ein paar Stunden Wartezeit nicht tragisch sind, ist klar. Gerade bei Behörden sollte man sich auf sehr lange Wartezeiten einstellen.
17. Sollten kleine Erfrischungen angeboten werden, ist es üblich, dass erste Angebot abzulehnen, das zweite oder dritte dann jedoch anzunehmen. Eine Beleidigung ist es, wenn man keine Erfrischung annimmt.
18. Die geschäftlichen Gespräche beginnen meist erst nach dem Tee und einem Smalltalk.
19. Nach dem Essen sollte man sich nicht bei dem Gastgeber bedanken. Da ein „Dankeschön“ als Bezahlform angesehen ist, wäre ein „Danke“ in diesem Fall eine Beleidigung. Man kann sich aber mit einer Gegeneinladung erkenntlich zeigen.
20. In Indien ist die Kleidung wichtig, wobei man dem einfach gerecht wird: In den Sommermonaten sind Stoffhose, Hemd und Krawatte erlaubt, sonst ist ein Anzug, Hemd und Krawatte zu empfehlen. Für Frauen gilt, wie schon erwähnt, einfach wenig Haut zeigen.
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