Travel Management Atlatos Traveller Vorteile Registrierung Atlatos Profi Traveller Vorteile Technologie Mitarbeiter Sicherheit Technologien Reisebüros Portale Anbieter Traveller News Service Events Reise-Info Partner Über Uns Presse Kontakt Jobs

Archiv der Kategorie ‘Fluginfos‘

Gewinner der Vorzugspreisgebühren sind AirBerlin, Germanwings und Tuifly

Samstag, den 9. Mai 2009

Seit Februar berechnen Reisebüros für die günstigen Lufthansa-Tarife eine sog. Vorzugspreisgebühr von durchschnittlich 13,- € Buchung. Die Gebühr, berechnet von der Lufthansa, wird fällig für die Nutzung der Reisebüro-Reservierungssystems Amadeus. Für weitere Reservierungssysteme werden aller Voraussicht ebenfalls Gebühren ab Sommer 2009 berechnet, da die Lufthansa die Kosten für die erforderliche IT für Ihren Vertriebskanal Reisebüro nicht selbst tragen möchte.

Die Reisebüros belasten diese Kosten für die speziellen Lufthansa-Tarife den Firmenkunden weiter. Die Prozesskosten für dieses neue Entgelt stehen nicht im Verhältnis zur Leistung. Unternehmen reagieren mit Unverständnis und greifen zu Gegenmaßnahmen. Gerade bei innerdeutschen Flügen sind alternative Airlines wie Airberlin, TuiFly und Germanwings interessante Alternativen.

Zum einen erfordern die wirtschaftlich schwierigen Zeiten ein kostenbewußtes Reisen, bei dem günstige Verbindungen im Fokus stehen und nicht die Kundentreue zu einem präferierten Anbieter. Zum anderen ist die Wechselbereitschaft der Firmenkunden bedingt durch die zusätzlichen „Vorzugspreisgebühren“ erheblich gestiegen. Der Travel Management Systemanbieter Atlatos hat einen prozentualen Rückgang des Marktanteils der innerdeutschen Lufthansa-Buchungen von 14% in den letzten zwei Monaten auf der Buchungsplattform Atlatos Profi Traveller festgestellt. Gewinner der Vorzugspreisgebühr sind nach unseren Analysen eindeutig Mitbewerber der Lufthansa. Man kann jeder Airline raten nicht auf das gleiche Pferd der Vorzugspreisgebühren zu setzen, denn die Chancen für die Gewinnung von Marktanteilen stehen gut.

Strategische Zusammenarbeit von Air Berlin und TUI

Mittwoch, den 18. März 2009

Die Fluggesellschaft Air Berlin und der Reisekonzern TUI wollen kooperieren, um gemeinsam die Krise der Luftfahrtbranche zu überwinden. Derzeit verhandeln die Reiseunternehmen und sehen eine Allianz als Gewinn für beide Partner, jedoch ist eine Zustimmung beider Aufsichtsgremien erforderlich. Die Vereinbarung hätte zum Inhalt, dass TUI mit einer Beteiligung von höchstens 20 Prozent Großaktionär bei Air Berlin werde. Air Berlin würde im Gegenzug eine indirekte Beteiligung an der TUI-Billigflugtochter TuiFly von ebenfalls einem Fünftel erhalten. In Planung ist, dass Air Berlin die Städteverbindungen von TuiFly übernimmt.

Die Vorzugspreise der Lufthansa

Sonntag, den 25. Januar 2009

Zum 1.02 werden viele Unternehmen von Ihren Reisebüros Schreiben erhalten haben, dass für Lufthansa-Flüge zusätzliche Gebühren erhoben werden. Die Lufthansa bietet den Reisebüros die günstigen Internetraten für Flüge ebenfalls an, jedoch nur, wenn das Reisebüro die Systemgebühr trägt, die Lufthansa an das Reisebüro-Reservierungssystem zahlt. Diese Kosten werden an den Kunden weitergegeben, so dass im Schnitt ein Lufthansa-Flug 14 € mehr kostet als sonst.

Für die Touristikbranche, insbesondere für den Business Travel, ist das eine wesentliche Veränderung des Geschäftsmodells im Firmendienst.
Die Lufthansa hat geschickt bewiesen, dass man als Anbieter auch Kosten outsourcen kann. In der Position des Marktführers geht alles, insbesondere wenn die beteiligten Marktteilnehmer sich in einer gewissen Ohnmachtshaltung befinden und alles akzeptieren.

Stellen Sie sich vor, die Tabakindustrie bietet Zigaretten im Internet an – eine Stange für 20 €. Wer würde dann noch zum Automaten oder gar zum Tabakhändler gehen? Niemand. Richtig, jeder würde im Internet bestellen.
Aufgrund des Ärgers mit den Tabakhändlern, die man ja vielleicht doch irgendwie braucht, bietet die Tabakindustrie im zweiten Schritt den Händlern die Stange auch für 20 € an, aber nur wenn Sie 10 € für den Aufwand der Logistik zahlen. Somit würde der Tabakhändler mit seinen Konditionen immer noch schlechter dastehen.

Ein Unternehmen mit einer Multi-Chanel-Strategie, also dem Vertrieb auf mehreren Wegen (Partner, Internet, Direktvertrieb), bemühen sich eigentlich um gleiche Preise auf allen Wegen. Da sonst für den Partner das Geschäft uninteressant wird.

In der Touristik gilt dieses Prinzip nicht, da einige Marktteilnehmer sich in der stärkeren Position fühlen und die Loyalität zu Partnern nicht wahren. Natürlich gehören auf der anderen Seite auch die Reisebüros dazu, die sich auf dieses Spiel einlassen.

Leider haben die Reisebüros nicht rebelliert und sich zusammengeschlossen, obwohl deren Existenz ja in der guten Beratung und der preisoptimierten Vermittlung von Reiseleistungen liegt. Aber bevor Reisebüros sich zusammenschließen und nicht alles mit sich machen lassen, wird lieber im Hintergrund für den Frieden ein Vertrag mit der Lufthansa geschlossen und wenn man schnell genug ist, bekommt man für den finanziellen Schaden auch noch einen kleinen Ausgleich.

Doch jede Veränderung des Marktes bietet auch Chancen und so haben Reservierungssysteme mit geringen Business Tavel-Marktanteil in Deutschland die Chance genutzt und bieten Lufthansa-Vorzugstarife weiterhin kostenfrei an.

Dass man für einen Flug mit Beratung des Reisebüros mehr zahlt , weil man eine bessere Leistung bekommt, ist ja eine Sache. Wenn man aber zusätzlich mehr an den Lieferanten zahlen muss, nur weil man dass Reisebüro nutzen möchte und den Internetauftritt der Lufthansa eben nicht als die beste Bezugsmethode ansieht, ist das nicht gerade Kundenfreundlichkeit. Von einer Loyalität und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit dem Reisebüro mal abgesehen. Letztendlich wird aber der Kunde entscheiden, denn er muss die Mehrkosten dieser neuen Vertriebsstrategie der Lufthansa zahlen.
Ob alle Airlines in Zukunft diesem Modell folgen, kann man heute noch nicht beurteilen. Als Systemanbieter erkennen wir jedoch ein Anstieg der Buchungen von Airlines ohne Vorzugspreismodell bzw. gleichen oder günstigeren Preisen über das Reisebüro.

Czech Airlines: Im kostenfreien Taxi nach Prag

Sonntag, den 4. Januar 2009

Kostenfreies Taxi für Business-Premium Gäste der CzechFür alle Business-Premium-Reisende bietet Czech Airlines einen kostenfreien Taxi-Shuttle vom Flughafen nach Prag und umgekehrt. Alle Kunden, die den speziellen Geschäftsreise-Service nutzen können, erhalten eine Servicenummer der Fluggesellschaft.

Als Alternative kann man mit einem der Busse des ÖPNV, Nr. 100, 119, 254 und Nr. 179 vom Flughafen Prag in die Innenstadt fahren. Ab 2018 können Reisende in 24 Minuten vom Flughafen in die Innenstadt mit der Metro reisen. Erst dann ist leider der Ausbau der Metro fertig – höchstwahrscheinlich :-) .

Telefonieren im Flugzeug

Freitag, den 8. Februar 2008

Die ruhigen Zeit in den Flugzeugen haben wohl bald ein Ende. Schon in Zukunft ist das Telefonieren mit dem Handy in Flugzeugen kein Problem mehr. Der israelische IT-Anbieter Aerophone verhilft den Airlines zu einer kostenlosen Technik, mit der das Telefonieren an Bord problemlos möglich wird. Refinanziert wird das Projekt durch die Telefongebühren. Die Verbindungskosten werden etwa 1,60 $ pro Minute betragen. Aerophone bietet sog. Picocells also Miniatur-Handy-Stationen, die in der Flugzeugen und andererseits durch Server und Transceiver für die Verbindung mit Telekommunikation-Satelliten und Empfangsstationen für das KU-Band sorgen.
Also für alle Geschäftsreisenden, die gerne im Flugzeug telefonieren möchten, hellt sich bald der Himmel auf.

Veränderungen für Reisende in 2008

Dienstag, den 8. Januar 2008

Die EU-Kommission setzt sich für die Flugrechte von Reisenden ein. Ab April 2008 dürfen Internetportale meistens Billig-Fluganbieter nicht mehr Flüge aufführen, die es schon gar nicht mehr verfügbar sind. Zudem wird der Europäische Geschichtshof demnächst darüber entscheiden, ab wann ein Flug als verspätet und wann als gestrichen bzw. annulliert gilt. Bei einer Verspätung gibt es im Gegensatz zur Flugannullierung keine Ausgleichszahlung. Doch ist eine 24 Std. Verspätung nicht eine Flugannullierung? Diese Frage dürfte dann bald von dem Europäischen Gerichtshof geklärt sein.
Wahrscheinlich wird das dann wieder ein Grund sein für eine leichte Preiserhöhung bei den Flugtickets.

Umwelt: Mit Qantas CO2-neutral fliegen

Donnerstag, den 27. September 2007

Qantas präsentiert das neue CO2-Ausgleichsprogramm vor, um weiterhin den Ausstoß von Kohlendioxid auf allen Kurz- und Langstreckenflügen von Qantas erheblich zu reduzieren.

Eukalyptus
Qantas verursacht, dass Freisetzen von 40.000 Tonnen Treibhausgas durch die Flüge der eigenen Maschinen. Jetzt werden diese CO2-Mengen in Übereinstimmung mit „CO2 Australia“ kompensiert, indem mehr als 90.000 Mallee Eukalyptusbäume in Australien gepflanzt und gepflegt werden. Diese Bäume werden nicht nur Kohlendioxid aus der Luft umwandeln, sondern auch den Boden vor Übersalzung, Erosion und Beschädigung schützen. Hiermit werden auch die Einnahmen der Farmer geschützt.

Alle Reisenden können auch unter www.qantas.com eine Ausgleichzahlung für den Emissionsausstoß zahlen.

Auch bei dem Einsatz von Technologien und im Bereich der Forschung gehört es bei Qantas zu den Unternehmenszielen, den Umweltschutz auszubauen.

Schöne Beine ein Hindernis auf Reisen?

Donnerstag, den 20. September 2007
schoene-beine-ein-hindernis-auf-reisen

So kann es schönen Frauen gehen. Da trägt man zur Freude der Herren mal ein Mini-Rock und schon besteht Gefahr nicht an Bord einer Airline zu bleiben. Natürlich kann es so jeder Frau bei der Airline Southwest ergehen, ungeachtet der Schönheit. Die attraktive Studentin Kyla E. wurde der Flug von San Diego nach Tuscon verweigert, als der Flugbegleiter den kurzen Rock begutachtet hat. Mit der Aussage, Sie solle sich erstmal anständig anziehen, wurde sie vorerst nicht an Bord gelassen. Erst nach heftigen Protesten der Studentin wurde Sie an Bord gelassen mit dem Kompromiss Ihre Beine unter einer Decke zu verhüllen.
schöneBeine

Strafe wegen Preisabsprache von Kerosinzuschlägen

Mittwoch, den 29. August 2007
strafe-wegen-preisabsprache-von-kerosinzuschlaegen

Die Airline British Airways hat in 2004 und Anfang 2006 mit Vergin Atlantic Preisabsprachen über Kerosinzuschläge getroffen. Vergangenen Donnerstag hat ein Gericht in Washington entschieden, dass die Fluggesellschaft wegen den unerlaubten Preisabsprachen eine Strafe von 300 Mill. US-Dollar (221 Mill. Euro) bezahlen muss. Es hätte für die Airline noch schlechter ausfallen können, denn bis zu 900 Mio. hätten es werden können.

Ob die Preisabsprache mehr eingebracht hat, als die Strafe von 300 Mill. €?? Zumal ja keine Absprachen mit anderen Airlines getroffen wurden, glaube ich nicht, dass dies ein gutes Geschäft für British Airways war – von dem Imageverlust mal ganz abgesehen.

Neue Gebühr für das Check-in

Montag, den 27. August 2007
neue-gebuehr-fuer-das-check-in

Wer günstige Flüge anbieten möchten, muss kreativ sein!
Von irgendwas muss ja auch die Airline leben, wenn der Preis für das Flugticket nur für den Fluggast wirklich attraktiv ist. Als Airline muss man da schon weitere Ideen haben, um wirklich Gewinne machen zu können. Ab 20. September 2007 wird bei Ryanair neben möglichen zusätzlichen Gepäckgebühren auch eine Sondergebühr für das Check-In am Flughafen-Schalter von 3 Euro berechnet. Diese kann man sich sparen, wenn man ein Kunde ist, der wenig Arbeit bereitet und im Internet eincheckt.
Ich bin gespannt auf den nächsten Ideen der Billigairlines für versteckte Kosten.
Ein paar Ideen hätte ich noch:

  • Kinderwagengebühr
  • Gebühr für eine Deluxe-Schwimmweste
  • Bearbeitungsgebühr von 50€ bei Reklamation
  • Toilettengebühr in Höhe von 5€
  • Kostenpflichtiger Verleih von Kissen und Decken (gleichzeitig kann man ja die Temperatur im Flugzeug etwas reduzieren )