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Archiv der Kategorie ‘Bahn‘

Bahn-Ticket per Post teurer

Sonntag, den 27. April 2008

Auch die Bahn setzt auf Umweltschutz (in dem Fall kann man sogar noch Geld damit verdienen :-) )! Wer im Internet eine Bahnkarte bestellt, muss in Zukunft für den Versand der Tickets 3,50 € zahlen. Wer sich sein Ticket selbst ausdruckt, kann dies nach wie vor kostenfrei tun. Daher lieber den eigenen Drucker nutzen. Wobei für das Online-Ticket eine Bahnkarte oder eine Kreditkarte für die Identifizierung erforderlich ist.

Travel-Networking: Kontaktbörse für Zugreisende

Dienstag, den 15. April 2008

In unserem Blog haben wir schon einmal darüber geschrieben: Networking im Zug.
Der Schnellzug Thalys professionalisiert jetzt das Kennenlernen im Zug. Wer keine Lust auf die Tageszeitung, Firmenunterlagen oder Ausruhen hat, der kann sich jetzt zu einen Gespräch im Schnellzug verabreden. Auf den neuen Thalys-Portal können Reisende nun Ihr Reiseprofil mit Reisedaten anlegen und sich dann mit Interessierten im Zug treffen. Eine schöne Idee – das Xing für den Zug.

Wenn der Zug nicht weiter fährt (80-Tage-Blogger)

Montag, den 22. Oktober 2007
wenn-der-zug-nicht-weiter-faehrt-80-tage-blogger

In 80 Tagen um die Welt: 21. Tag (Indien)
Am 22. Oktober erlebten Phileas Fogg und Passepartout eine wirkliche Überraschung – der Zug blieb mitten auf der Strecke stehen. Gut diese Überraschung hat sicher jeder von uns auch schon erlebt – ein wartender Zug mitten im Feld. Aber dass die Strecke niemals fertig gestellt wurde und 82km Schienen zum anderen Streckenende fehlen, dass passiert hier in Deutschland nicht. Aber vielleicht ja nach dem Börsengang der Bahn – immerhin wird in das Streckennetz immer weniger investiert, um die Braut für die Börse schick zu machen. Die Streckenqualität lässt nach und immer mehr Strecken sind nicht mehr mit voller Geschwindigkeit befahrbar. Und wenn die Bahn erstmal an der Börse ist, werden wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit noch mehr Strecken einfach mal geschlossen.
Wer kennt das nicht „Wegen betrieblicher Störungen hat der Zug leider eine Verspätung von mind. 15 Min.“ – ich finde das ist die Standard-Ausrede, die man immer verwenden kann.
Aber die Bahn hat ja noch weitere Gründe für eine Verspätung auf Lager:

„ Leider müssen wir noch auf einen Zug aus XYZ warten“
„Leider kann der Zug aufgrund von Wetterverhältnissen nicht mit voller Geschwindigkeit fahren“
„Leider kann wegen Triebwerksstörungen die Fahrt nicht wieder aufgenommen werden“
„Leider konnte der Anschlusszug nicht warten“

Neu aufgefallen ist mir auch „Wegen einer Baustelle ist die Strecke nur einspurig befahrbar!“
Baustelle – das ist mal was anderes, dass ist man sonst eher vom Autoverkehr gewöhnt.

Spektakulär ist auch: „Wegen Böschungsbränden kann die Fahrt erst in 45 Minuten wieder aufgenommen werden“.

Vielleicht sollte die Bahn auch mal etwas kreativer werden und auf neue Ausreden „umsteigen“:

„Leider war der Zugführer so betrunken, dass er diesmal den Zug nicht mehr fahren wollte“
„Wir mussten leider noch auf das Gepäck eines Passagiers warten“
„Aufgrund eines Geisterfahrers müssen wir hier am Bahnhof 2 Stunden warten und sind in Sicherheit!“
„Dem Zugfahrer ist schwarz vor Augen geworden und der Schaffner braucht noch 15 Min um sich in die Bedienungsanleitung einzulesen!“
„Leider müssten wir noch auf das Bier warten, ohne dass unser Bord-Restaurant nicht geöffnet werden kann und eine Weiterfahrt unmöglich ist.“
„Leider hat uns jemand die Scheibenwischer geklaut, ohne die wir nicht weiterfahren können!“
„Leider hat sich eine Rinderherde auf die Gleise verirrt und wir müssen warten, bis diese vorbei gezogen ist.“
„Leider steht unser Zug im Stau!“

Aber eine Ausrede hilft in der heutigen Zeit immer:
„Wir haben einen verlassenen Koffer im hinteren Abteil gefunden und müssten erst das Sicherheitspersonal rufen!“

Alle heutigen Artikel zu 80 Tage um die Welt!

Mehr Rechte für Bahnfahrer?

Mittwoch, den 19. September 2007
mehr-rechte-fuer-bahnfahrer

Es ist in Planung: Die Emanzipation der Bahnfahrer! Das Bundesjustizministerium plant die Rechte von Bahnfahrern im Nah- und Fernverkehr zu stärken. Es könnte sein, dass man ab 2008 Verspätungen und Zugausfälle nicht so einfach hinnehmen muss. Also alle Bahnfahrer können sich voraussichtlich über folgende neuen Regelungen freuen:
Bahn ICE

1. Verspätung und Ausfall von Zügen
Bei einer Zugverspätung muss die Bahn eine Entschädigung zahlen. Diese beträgt ab einer Verspätung von 60 Minuten 25%, bei einer Verspätung ab 120 Minuten 50% des Fahrpreises. Barzahlung an den Fahrgast muss möglich sein.
Des Weiteren hat die Bahn bei einer Verspätung ab 60 Minuten dem Fahrgast eine Erfrischungen im Zug oder, wenn eine Übernachtung erforderlich wird, eine Hotelunterkunft anzubieten.
Bei der Regelung hätte ich in der Vergangenheit schon einige Hotelkosten sparen können 
Bei unter 4 Euro kann die Bahn von einer Entschädigung allerdings absehen: Bagatellgrenze…

Bahncard 100 Regelungen
Es sollte auch eine angemessene Entschädigung für etwa Bahncard 100-Nutzer erfolgen, wenn wiederholte Verspätungen für den Fahrgast eintreten.

Das Eisenbahnunternehmen haftet nicht, wenn die Verspätung durch außerhalb des Eisenbahnbetriebs liegende Umstände verursacht wird die Verspätung trotz der gebotenen Sorgfalt nicht vermieden werden kann.

2. Besondere Rechte im Nahverkehr bei Verspätung und Ausfall von Zügen
Nahverkehr= alles unter 50km und unter 1. Std. Fahrt
Hier sind Erstattungen aufgrund der geringen Kosten des Fahrtickets nicht so interessant. Bei einer Verspätung oder dem Zugausfall im Nahverkehr kann der Fahrgast alternative Verkehrsmittel verwenden. So kann er ab einer 20minütigen Verspätung ein anderes Schienenverkehrsmittel nutzen, sofern dieses vom Beförderer selbst oder von einem mit ihm in einer Tarifgemeinschaft verbundenen Unternehmen betrieben wird. (die Frage ist nur woher dieses andere Schienenverkehrsmittel kommt, wenn man mit den Zug irgendwo feststeckt…)
Aber man könnte so z.B. einen ICE ohne Aufpreis nutzen, wenn dieser auf der gleichen Strecke fährt.

Wenn der Zug nachts Verspätung hat, kann der Fahrgast auf ein Taxi umsteigen, sofern keine preisgünstigeren öffentlichen Verkehrsmittel mehr zur Verfügung stehen, um den Zielort zu erreichen. Weitere Voraussetzungen sind, dass die Verspätung mindestens 60 Minuten beträgt und die Beförderung in die Zeit zwischen 23.00 Uhr und 5.00 Uhr fällt. Der Ersatzanspruch ist dann auf die Kosten für eine Taxi-Fahrt von maximal 50 km beschränkt.

3. Haftung bei Personenschäden
Bei einem Eisenbahnunfall muss die Bahn, soweit ein Fahrgast getötet oder verletzt wurde, künftig einen Vorschuss zahlen, der die unmittelbaren wirtschaftlichen Bedürfnisse des geschädigten Fahrgasts oder seiner Angehörigen deckt. Wird ein Fahrgast getötet, beträgt dieser Vorschuss mindestens 21.000 Euro.

4. Rechte von Personen mit eingeschränkter Mobilität
Die Rechte von behinderten Personen und sonstigen Personen mit eingeschränkter Mobilität, etwa alte Menschen oder kleine Kindern, werden erweitert. Die Eisenbahnbetriebe müssen dafür sorgen, dass der Bahnhof, die Bahnsteige, die Fahrzeuge und andere Einrichtungen für Personen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sind. Soweit entsprechendes Personal vorhanden ist und der Unterstützungsbedarf vorher angemeldet wurde, werden die Eisenbahnunternehmen und Bahnhofsbetreiber verpflichtet, kostenlos Unterstützung beim Ein- und Aussteigen sowie bei der Fahrt zu leisten.

5. Informationspflichten der Eisenbahnunternehmen
Die Bahn muss bei Fernstrecken die Fahrgäste beim Fahrkartenverkauf bzw. während der Fahrt insbesondere darüber informieren, welche die kürzeste und preisgünstigste Zugverbindung ist, welche Rechte der Fahrgast hat, ob der Zug Verspätung hat und welche Anschlüsse erreicht werden können – dies gilt vorrangig für den Schalterverkauf – nicht für Fahrkartenautomaten etc.

6. Qualitätsmanagement und Beschwerdestellen
Es gelten in Zukunft höhere Qualitätsstandards. Einbahnbetriebe müssen Verkehrsdienste festlegen und ein Verfahren zur Bearbeitung von Beschwerden einrichten. Die Beschwerden müssen innerhalb eines Monats oder, wenn der Fahrgast hierüber unterrichtet worden ist, innerhalb von spätestens 3 Monaten beantwortet sein.

Ob bei solchen Regelungen ein Börsengang der Bahn noch attraktiv ist? Für Fahrgäste sind das ja schöne Aussichten! Aber auch für die zukünftigen Aktionäre?

Quelle: Verband Deutsches Reisemanagement

Noch mehr Service für Bahn-Reisende der 1. Klasse

Donnerstag, den 9. August 2007
noch-mehr-service-fuer-bahn-reisende-der-1-klasse

Die Deutsche Bahn wird den Unterschied zwischen den 1. Klasse und 2. Klasse wohl vergrößern. Die Reisenden der 1. Klasse erwartet mehr Exklusivität und zahlreiche Aktionen und Verbesserungen.

Geplant sind neue Erste-Klasse-Lounges in den Bahnhöfen, ein kostenloses Zeitungs- und Zeitschriftenangebot im Zug und mehr Dienstleistungen während der Reise generell.
Was unter den Dienstleistungen gemeint ist, weiß ich nicht –aber hier mal ein paar Anregungen für die Bahn:

- Friseur im Zug (wäre doch eine Prima Sache, blöd nur, wenn der Friseur sich wegen einer Kurve verschneidet)
- Massage-Abteil und Kosmetikerin
- Fitness-Abteil mit ein paar Fahrrädern
- Einen Schuhputz-Service
- Ein Abteil mit Erzieherin als Bahn-Kindergarten
- Einen Spiele-Verleih – für den Fall, dass Skat-Spieler in der 1. Klasse sitzen oder die Kinder mal Monopoly spielen wollen.
- Business-Frühstück mit „Kennenlern-Spielchen“
- Decken, Kissen so viel wie man haben möchte
- Fernseher, Playstation etc.
- SMS-Service, ob die Bahn Verspätung hat
Bahnreise
Mal schauen, was die Bahn Ihren 1. Klasse-Reisenden demnächst bieten wird. Die Normal-Reisenden bekommen auch einen Vorteil: Sie können ein paar Monate lange das 1. Klasse-Ticket zu günstigeren Konditionen buchen – eine sehr kreative Idee. Vielleicht ist die 1. Klasse bald so anziehend, dass ich alleine in der 2. Klasse sitze

Weitere Artikel zu diesem Thema
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Aus dem Leben eines Bahnpendlers – Hitze in der Regionalbahn

Für eine bessere Bahnwelt

Freitag, den 13. Juli 2007
fuer-eine-bessere-bahnwelt

In dem Blog Bahnsinn schreibt Nils über die Anstandsregeln beim Bahnfahren, bzw über das, was man in der Bahn einfach lassen sollte. Sicher hat jeder von uns schon solche Situationen erlebt, daher sind die Regeln wirklich klasse.
Was man lieber lassen sollte:

– Rempeleien beim Einsteigen in den Zug. “Ich bekomme auf jeden Fall einen Sitzplatz!”
- Ellbogenkämpfe – ich habe reserviert, also gehört auch mir die Armlehne. Und wenn ich dir einen blauen Fleck verpasse.
- Mundgeruch, Alkoholfahne oder Schweiß – Hallo? Noch nie was von Körperpflege gehört? Echt eklig…
- Laute Telefonierer – Ja, schön, du hast deinem Chef heut eins reingedrückt. Nun weiss es das ganze Abteil.
- Laute Musik – Vor allem Kiddies, die ein neues tolles Handy haben…
- Vielaufsteher – Ich muss aufs Klo, ich muss an meine Tasche, ich will mir was zu trinken kaufen…
- Unhöfliche Burschen… ohne sich zu entschuldigen…

Mein furchtbarstes Bahnerlebnis bzgl rüppelhaftes Verhalten war bei einer Fahrt nach München im Winter. Ich hatte eine weiße Jacke an und war auf dem Weg zum Kunden. Da die Fahrt ja über drei Stunden von Frankfurt aus dauert, habe ich ein wenig geschlafen. Auf einmal wurde ich von einem intensiven Kakao-Geruch wach. Bevor ich meine Augen öffnete, dachte ich mir, so einen hätte ich jetzt auch gerne. Als ich meine Augen öffnete, habe ich wirklich einen Schock bekommen. Meine ganze Jacke war von oben bis unten mit Kakao voll und der Übeltäter war einfach weg!!
Zum Kunden bin ich dann mit Jacke unterm Arm gelaufen und das war bei Minusgraden kein Spaß. Aber mit der Jacke konnte man sich wirklich nicht zeigen….

Via: Bahnsinn

Russische Bahn: Mann und Frau getrennt

Dienstag, den 10. Juli 2007
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In einigen Waggons der russischen Bahngesellschaft RZD gibt es seit diesem Jahr Abteile nur für Frauen oder nur für Männer. Die Bahngesellschaft ist auf die Klagen von weiblichen Passagieren eingegangen, die nur ungern neben fremden Männern schlafen wollen.

Den Männern kommt das auch Recht, da man eigentlich zu faul ist, bei Damen das Abteil zu verlassen, wenn diese sich im Schlafwaggon umziehen möchten. Mann ist eben auch als Mann in Russland gerne unter sich.

Bisher gibt es dieses Angebot nur auf Strecken wie z.B. Moskau und St. Petersburg.

Bei weiterer Begeisterung von der Geschlechtertrennung wird das Angebot noch ausgeweitet.

Das ist allerdings nichts im Sinne von Alexanders Bahn-Flirt-Aktionen… :-)

Aus dem Leben eines Bahnpendlers – Hitze in der s-Bahn

Freitag, den 15. Juni 2007
aus-dem-leben-eines-bahnpendlers-hitze-in-der-s-bahn

In Bezug auf meinen gestrigen Bericht: Die unklimatisierte Regionalbahn wird jedoch noch von der unklimatisierten S-Bahn getoppt. Da kann ich nur folgendes Horrorszenario beschreiben:

hitze in der BahnAbendverkehr, 36 Grad und in Frankfurt Niederrad steht eine Menschentraube wartend auf die nächste S-Bahn S8, die schon einige Minuten Verspätung hat.

Nach langem Warten in der Hitze fährt die S-Bahn ein und jeder versucht sein Glück, noch einen guten Platz in der S-Bahn zu bekommen. Doch die meisten erwartet ein Stehplatz! Jetzt startet wieder das Experiment, wie stark kann man drängeln, um noch in die S-Bahn zu gelangen. Auf den ersten Blick hat es den Anschein, als müssten ein paar Reisenden die nächste S-Bahn nehmen. Aber das täuscht, denn mit viel Gequetschte geht das schon. So stehen eben alle dicht Körper an Körper. Kuschelig warm bei 36 Grad. Das ein oder andere Mal zuckt man zusammen, weil gerade etwas Nasses den Arm, die Hand oder das Bein berührt hat. Gerade bei der Hitze ist das wahrlich kein Spaß.

Doch gesteigert werden die Panikgefühle als die S-Bahn kurz nach der Unterführung in die untere Ebene des Hauptbahnhofes im Tunnel stehenbleibt. Eine Durchsage: Leider kommt es aufgrund von Betriebsstörungen zu einer kurzen Wartezeit. 3 Minuten – 5 Minuten – die Hitze steigt noch an – keine Bewegungsfreiheit – 7 Minuten – das Wort “heiß” und “schwül” sind die meistgesagtesten Worte – 8 Minuten -Schweißperlen auf der Stirn und Nase – 9 Minuten – unfreundliche benachbarte Fahrgästen – es herrscht eine große Anspannung im Zug – 10 Minuten – Gefühle ähnlich, als hätte man einen Marathonlauf hinter sich – 11 Minuten – Sind wir steckengeblieben? – 12 Minuten – Wer hat ein Getränk hier – neidische Blicke – 13 Minuten – leichte Schwindelgefühle, großes Unbehagen- 14 Minuten – Beklemmungen, Panikattacken – Sauerstoff?? Nach 14,5 Minuten geht die Reise begleitet von Erleichterungs-Seufzern weiter und man hat wirklich ein Abenteuer erlebt!

Aber die Anzahl der klimatisierten Züge steigt ja immer mehr und bei längerer Fahrt kühl der Wind durch das offene Fenster ja auch angenehm…

Bild: Fotolia

Aus dem Leben eines Bahnpendlers – Hitze in der Regionalbahn

Donnerstag, den 14. Juni 2007
aus-dem-leben-eines-bahnpendlers-hitze-in-der-regionalbahn

Auch ein wirklicher Bahn-Fan bekommt im Sommer den Spaß am Bahnreisen in der unklimatisierten Regionalbahn verdorben. Schon der Fußweg zur Bahn in der Hitze ist ja nicht immer angenehm, besonders wenn es ein Sprint ist, um den Zug noch zu erwischen. Aber wenn man dann noch in eine unklimatisierte Regionalbahn steigt, vergeht einem die Lust auf eine einstündige Bahnfahrt durchs Grüne. Da fällt einem selbst das Lesen schwer und in den meisten Fällen ist das Schlafen gar nicht möglich. Es ist so ein Gefühl, als ob man mit Kleidung in ein türkisches Dampfbad geht. Wenn dann noch der Zug gut besetzt ist, kann man sich noch zusätzlich an der Wärme seiner Sitznachbarn erfreuen.

Der direkte Weg auf die After-Work-Party oder ein Treffen direkt im Biergarten ist unter solchen Umständen nicht zu empfehlen – da fühlt man sich so schwitzend, mit feuchten Klamotten nur mehr als unwohl. Also erstmal nach Hause…
Der ICE hingegen ist eine wahre Wohltat an einem heißen Tag im Sommer. Gekühlt und angenehm kann man bei jedem Wetter lange Reisen auf sich nehmen. Es könnte höchstens passieren, dass Klimaanlage zu sehr kühlt und eher ein leichtes Frieren angesagt ist.

Bahn will nach wie vor keine Fahrräder im ICE

Mittwoch, den 6. Juni 2007
bahn-will-nach-wie-vor-keine-fahrraeder-im-ice

Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee fordert von der Bahn die Mitnahme von Fahrrädern im ICE. Davon ist die Bahn leider gar nicht so überzeugt, da es viel zu teuer sei und die Züge langsamer werden.
Vielleicht ein Kompromiss:
Wie wäre es, einfach allen ICE-Fahrgästen die kostenlose Nutzung eines “DB call a Bike” für wenigstens einen Tag zu ermöglichen. Das wäre zum ein toller Service und zum anderen würden die Fahrräder verstärkt genutzt werden.

Zu den Leihfahrrädern der Bahn erschien auch folgender Beitrag:
Call a Bike