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Monatsarchiv für April 2010

Flugverkehr in Europa größtenteils wieder aufgenommen

Mittwoch, den 21. April 2010

Volle sechs Tage blieb der Luftraum über Europa gesperrt, seit heute ist er wieder freigegeben. Die Aschewolke des isländischen Vulkans Eyjafjallajökull hat sich verzogen. Nach Angaben von Eurocontrol werden am heutigen Mittwoch den 21. April etwa 22.500 Flüge im europäischen Luftraum stattfinden. Was etwa 80% der Flüge an einem durchschnittlichen Mittwoch entspricht.

Bis zur vollständigen Normalisierung der Verhältnisse werden wohl noch einige Tage vergehen, auch wenn beispielsweise die Lufthansa angekündigt hat, schon ab dem 22.04. wieder zum regulären Flugplan zurückzukehren. Die Flugpläne an den Flughäfen können die nächsten Tage noch erheblich beeinträchtigt sein. Wer für die nächsten Tage Flüge gebucht hat, sollte vor dem Weg zum Flughafen deshalb auf jeden Fall seine Fluggesellschaft oder seinen Reiseveranstalter kontaktieren.

Hamburger Flughafen gesperrt

Donnerstag, den 15. April 2010

Der Hamburger Flughafen ist endgültig wegen des Vulkanausbruchs in Island und die dadurch entstandene Aschewolke gesperrt worden. Dies sagte eine Sprecherin des Flughafens. Alle Starts und Landungen bis 24 Uhr werden gestrichen. Ob die Flüge morgen wieder aufgenommen werden können, ist noch unklar.

„Billige“ Kartentricks

Freitag, den 9. April 2010

Es ist zur Zeit in aller Munde: Mit präparierten Geldautomaten erleichtern professionelle Kartenbetrüger ihre ahnungslosen Opfer um stattliche Geldbeträge. Skimming – so nennen Fachleute diese Methode des EC- oder Kreditkartenbetruges. Die Schäden gehen in die Millionen. Wer nun glaubt dies sei ein rein deutsches Phänomen liegt falsch. Auch im Ausland ist man vor dieser fiesen Masche nicht gefeit. Im Gegenteil, in manchen Reiseländern ist die Gefahr, Opfer eines Kartenbetrugs zu werden, wesentlich höher.

Die Täter gehen dabei sehr geschickt vor: Das original Tastenfeld des Automaten wird mit einem manipulierten Tastenfeld überklebt, so täuschend echt, dass selbst aufmerksame Benutzer die Fälschung erst bei genauem Hinsehen entdecken. Mit dieser Methode ist es für die Täter ein Leichtes die Geheimzahl der Karte aufzuzeichnen. Ein anderer Trick: Am Geldautomaten wird eine Mini-Kamera angebracht, die jede Bewegung auf dem Tastenfeld erfasst und somit auch die Geheimzahlen der Karten. Gleichzeitig werden durch den ebenfalls manipulierten Geldkartenschlitz des Automaten sämtliche Informationen Ihrer Karte ausgelesen. Im Ausland werden dann mit den gesammelten Informationen billige Kartenduplikate hergestellt und die Konten leer geräumt

Doch wie können Sie sich vor dieser dreisten Masche schützen?

1. Der wichtigste Grundsatz: Die Eingabe Ihres PINs sollte immer verdeckt erfolgen!

Benutzen Sie dazu entweder Ihre freie Hand, ein Tuch oder einen Schal. Dies gilt übrigens nicht nur für das Geldabheben sondern auch für sämtliche Bezahlvorgänge, die die Eingabe Ihres PINs erfordern.

2. Fragen Sie in Ihrem Hotel nach ,ob man dort von Betrugsfällen dieser Art gehört hat. Unter Umständen kann man Ihnen dort einen Tipp geben, an welchen Automaten sicheres Geldabheben möglich ist.

3. Nehmen Sie den Geldautomaten genau unter die Lupe! Suchen Sie nach Auffälligkeiten: Kleinen Erhebungen, billig erscheinenden oder wackelnden Plastikteilen, Löchern oder Ihnen seltsam erscheinenden Bauteilen. Prüfen Sie besonders den Kartenschlitz und das Tastenfeld!

Achten Sie auch auf Beschilderungen oder Aufkleber, die Ihnen merkwürdig vorkommen.

4. Falls möglich sollten Sie nicht die selbe Karte für das Geldabheben und das Betreten der Filliale verwenden. Auch der Kartenschlitz der Eingangstür könnte manipuliert sein.

5. Haben Sie einen Geldautomaten, dem Sie „vertrauen“ benutzen Sie, wenn möglich, bevorzugt diesen. Untersuchen Sie ihn jedoch bei jedem Besuch auf Veränderungen.

6. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Bankauszüge auf ungewöhnliche oder verdächtige Abbuchungen. Sollten Sie tatsächlich einen manipulierten Geldautomaten benutzt haben, kann jeder verstrichene Tag Sie bares Geld kosten.

Wer diese Tipps beherzigt, kann sich zwar nicht in absoluter Sicherheit wiegen, macht es aber den Betrügern um einiges schwerer. Sollten Sie dennoch Opfer einer Skimming-Attacke geworden sein, informieren Sie unverzüglich Ihre Bank und erstatten Sie bei der Polizei Anzeige. Häufig zeigen sich die Banken sehr kulant und ersetzen ihren Kunden den entstandenen Schaden.

Frohe Ostern wünscht Ihnen Atlatos

Donnerstag, den 1. April 2010
Frohe Ostern wünscht Atlatos

Frohe Ostern wünscht Atlatos

Wir möchten Ihnen schöne Ostern wünschen und eine schöne Zeit mit Ihrer Familie bei hoffentlich sonnigem Frühlingswetter!

Ich finde, ein leichter Koffer und ein Herz, das offen ist für Abenteuer, sind die Schüssel zu einer erfolgreichen Reise – und auch zu einem erfolgreichen Leben.”
Sergio Bambaren

Herzliche Grüße

Ihr Atlatos-Team