Die Sandstrände des Lake Erie markieren die nördliche Grenze des Staates. Das Land besteht aus weitläufigem fruchtbaren Ackerland. Insgesamt besitzt Ohio 40.869 km befahrbare Wasserwege, darunter den Ohio, den Mohican und den Tuscarawas River.
Ohio’s Beiname ‘The Buckeye State’ kommt noch aus der Zeit, als von Industrie nichts zu sehen war – er entstand zu einer Zeit, als der Buckeye Baum auf den weiten Ebenen und sämtlichen Hügeln zu finden war. Die ersten Siedler und Händler bauten ihre Blockhütten aus den Stämmen. Der Name Ohio stammt aus der Sprache der Irokesen Indianer und bedeutet ‘etwas Grosses’, womit die Indianer den Ohio River meinten.
Zu Zeiten der Erschliessung des Westens galt Ohio als eine Schlüsselstelle, an der viele Routen kreutzten, u.a. auch die wichtigen Eisenbahnverbindungen. Man nannte ihn damals auch den Gateway State.
Noch heute wird im Amish Country, etwa 140 km südlich von Cleveland, ausschließlich Landwirtschaft betrieben. Auch sonst scheint der technische Fortschritt hier vorbei gegangen zu sein. Die Bewohner des Amish Country, ihre Vorfahren sind Mennoniten schweizer Ursprungs, sind auf Grund von Landknappheit aus Pennsylvania eingewandert.
Die Amish People gelten als konservativ, aber auch als fleißig und zuverlässig. Sie schöpfen ihre Kraft aus der Erfurcht vor Gott und versuchen, ihre auf das Wesentliche beschränkte Lebensweise so gut wie möglich vor Außeneinflüssen zu schützen udn im Einklang mit der Natur udn Gott zu leben. Das erklärt auch, warum Siedlungen der Amish nicht an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen sind – wenn sie auch zusätzlich zur Windenergie Gas und Dieselaggregate nutzen.
Quele: USA-Magazin

