Hier noch weitere Tipps für das richtige Verhaltung für die Reise in die USA. Die Liste kann sicher noch um vieles erweiteret werden. Hat noch jemand einen Tipp?
11. Das Rauchen ist in den USA in Flugzeugen und öffentlichen Gebäuden grundsätzlich verboten. Selbst in Gaststätten gibt es (wenn überhaupt) lediglich kleine Raucherbereiche. Vor allem ist die Zigarette inzwischen gesellschaftlich so geächtet, dass Rauchen an sich schon als rücksichtslos gilt und man als Raucher häufig schief angesehen wird. Zigarettenautomaten sucht man übrigens vergeblich. Es ist zu empfehlen die Verbote einzuhalten und besonders rücksichtsvoll zu sein.
12. Der Besitz von Drogen wird seit einigen Jahren besonders streng geahndet. Nicht, dass ich davon ausgehen, dass hier jemand Drogen konsumiert. Aber man kann in der USA zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt wird, weil bei ihm eine geringe Menge Crack gefunden wird. Ausländische Touristen genießen keine Sonderbehandlung!
13. Die Amerikaner lieben Small Talk. Auf ein freundliches “How are you?” wird keine tiefergehende Antwort erwartet. . Amerikaner sind einfach stets bemüht, “friendly” zu sein und ihren Mitmenschen zwanglos und offen zu begegnen.
Überschwängliche Komplimente wie “You’re looking great today!” stehen in der USA an der Tagesordnung. Daher können Sie ruhig auch mal großzügiger mit Komplimenten umgehen, wobei man auch nicht zu dick auftragen sollte, dass könnte auch falsch verstanden werden, evtl. sogar als „sexuelle Belästigung“.
14. Im Gespräch ist ein Fingerspitzengefühl angesagt. Kritik an Kultur, Staat oder Geschäftswelt können Amerikaner nur wenig leiden. Den Präsidenten erst loben, wenn der Gesprächspartner dies zuvor getan hat.
15. Die Themen Sex, Religion und Alter sind Tabu bei Gesprächen.
16. Die Amerikaner finden die Frage nach der “Toilet” sehr unhöflich. Daher erkundigen Sie sich lieber nach den “Restrooms”, beziehungsweise dem “Men’s room” oder “Ladies’ room”.
17. Geschäftliche Vorträge sind in den USA kurz, kommen sehr schnell zum Punkt und enthalten immer einige unterhaltsame Elemente. Die typisch deutsche Art des Vortrags, bei der viel Hintergrundwissen vermittelt und Analysen vorgestellt werden, gilt in Amerika als zu langatmig und trocken.
18. Im Fahrstuhl sind die Amerikaner in Ihrem Verhalten sehr eigen. Am wichtigsten ist, dass der Mitfahrer nicht von Ihnen angestarrt wird. Lieber auf die Tür oder die Anzeige schauen. Zufälliger Körperkontakt ist auch zu vermeiden, wie das Telefonat am Handy. Gesprochen wird im Fahrstuhl auch nur sehr leise. Nur wenn der Fahrstuhl stecken bleibt, gelten Ausnahmeregelungen.

