Phileas Fogg und Passepartout erreichen Irland – zumindest können Sie es aus der Ferne betrachten. Irland bei dem man zuerst an grüne Wiesen, Pubs, Guinness und Regen denkt. Heute bietet Irland den höchsten Lebensstandard in der EU nach Luxemburg.
Irland ist ein Land mit keltischen Wurzeln, Mythen und Legenden. Die alte Sprache, das Gälisch, wird in manchen Regionen in Irland noch gesprochen.
Das naturverbundene Irland, auch bekannt als die “grüne Insel“ ist geprägt von einem außergewöhnlichen Landschaftsbild. Grüne Felder, fruchtbares Weideland mit Bergen, Felsen, Flüssen und Mooren. Natürlich auch die Aussicht auf das Meer – kein Ort ist in Irland weiter als 60 km von der Küste entfernt.
Das anhaltende Wirtschaftswachstum hat Irland in den letzten Jahren erfolgreich nach Vorne gebracht. Es gibt viele Jobs auf der Insel und eine hohe Einkommensstruktur.
Die Reiselust und der Sinne für das Schöne, wie Parties und Musik, schätzen die Iren und werden diese Lebenslust auch bei schlechtem Wetter nicht verlieren.
Phileas Fogg hätte wohl niemals gedacht, dass er auf während seiner Reise in 80 Tagen um die Welt seine zukünftige Frau Mrs. Aouda kennenlernt. Während der Geschichte erlebt man wie aus dem zaghaften Kennenlernen große Liebe wird. Das Happy End: Die Hochzeit von Phileas und Aouda mit Trauzeuge Passepartout.
Doch wie sieht das mit den Reisebeziehungen oder vielmehr Urlaubsflirts heute aus? Wohl kaum jemand lernt seine Bekanntschaft während eine 80tägigen Reise kennen und heiratet am Ende.
Fast jeder hatte schon einmal einen Urlaubsflirt, manchmal ist es wohl nicht nur ein Flirt.
Statistiken bringen ja immer traurige Wahrheiten an Licht. 97% der Urlaubsbekanntschaften verlieren sich schon nach wenigen Monaten wieder aus den Augen. Manche beenden es auch wieder bei der Heimreise.
Diese Zahlen sprechen dafür, nicht gleich die großen Gefühle in die Urlaubsbekanntschaft zu stecken. Aber es gibt ja auch Ausnahmen: Ganze 3% zu denen dann auch unsere beiden Romanfiguren gehören
Topländer für Urlaubsflirts sind Spanien, Griechenland, Italien und die Türkei. Aber die Skiorte sind sicher auch beliebt – so dass alle Singles viel Spaß im Winterurlaub haben können.
Phileas Fogg und Passepartout haben während Ihrer Reise keine Konfrontation mit Piraten, was im 19. Jahrhundert ja noch wahrscheinlicher war als heute.
Doch Piraten gibt es auch noch in der heutigen Zeit – und genauso gefährlich wie in manchen Filmen dargestellt. Oft sind in den Filmen die Piraten als Helden dargestellt – doch in heutiger Zeit sind die Piraten sehr brutal und professionell organisiert. Heute ist die Piraterie besonders in den Gewässern Südostasiens verbreitet. Mit Maschinengewehren bewaffnet stürmen die Priraten nachts von Schnellbooten und rauben Schiffe aus. Nicht selten werden die überfallenen Boote in Brand gesteckt und Beatzungsmitglieder umgebracht.
2004 starben bei weltweit 325 Piratenüberfällen mindestens 30 Menschen. Nicht selten wird auch die Besatzung von Bord gejagt, um das Schiff das zu entführen und unter falschem Namen für illegale Zwecke einzusetzen, auch “Shipjacking” genannt. Piraterie ist der maritime Zweig des organisierten Verbrechens. Der jährliche Schaden beläuft sich auf geschätzte drei Milliarden US-Dollar.
In 80 Tagen um die Welt: 75. Tag
Wochenlang auf einem Schiff, das war in der Vergangenheit gar nicht so ungefährlich. Die Seeleute schreckten nicht vor dem Krieg oder dem Sturm, sondern vor der allgemein gefürchteten Krankheit Skorbut – eine Krankheit die Zähne faulen ließ, an den Kräften zerrte und letztlich einem das Leben nahm. Im Lateinischen steht “scorbutus“ für Mundfäule.
Erste gegen Ende des 18. Jahrhundert fand man ein Heilmittel gegen die kuriose Krankheit, von der niemand vermutet hatte, dass sie aufgrund Ernährungsfehler entsteht.
James Cook verschonte seine Mannschaft von der Krankheit, indem er Fässer von Sauerkraut mit an Bord nahm.
Schiffsärzte habe in einem Versuch herausgefunden, dass man an Skorbut nach drei Monaten auf See durch das schlechten Essen an Bord erkrankt – Fleisch, das so stark gesalzen ist, dass es die Ratten abschreckt und am Schiffszwieback, das so hart gebacken, dass nicht einmal die Maden ihn fressen mögen und dann noch das faulige Wasser.
Dr. James Lind entdeckt den Zusammenhang mit der Ernährung und von nun an werden Sauerkraut und Zitrusfrüchte mit an Bord genommen.
Phileas Foog und Passepartout waren nicht in Gefahr, da Sie auf Ihrem Dampferschiff eine ausgewogene Ernährung genießen konnten und auch einigermaßen sauberes Wasser trinken konnten.
Weihnachten auf See, tausende Meilen entfernt der Heimat. Phileas Fogg und Passepartout sowie Mrs. Aouda haben Ihre Heimat vor Weihnachten erreicht. Doch wie feiern Seeleute Weihnachten? Was empfinden sie ohne Ihre Familie an Bord? Weihnachten ohne einen Tannebaum? Von Dezember bis Januar zeigt neue Sonderausstellung im Flensburger Schifffahrtsmuseum eine Dokumentation zu dem Thema Weihnachten aus See, genauso auch das Museumsschiff “Rickmer Rickmers”.
Ein Besen ist zum Weihnachtsbaum umfunktioniert und mit kunstvollen Tauwerksarbeiten geschmückt. Ein Tampenbaum beweist, dass Not tatsächlich erfinderisch macht. Ein originales Röhrenradio aus den 1950er Jahren sendet Grußbotschaften von Norddeich Radio aus und auch die Inszenierung einer kleinen Schifferkapelle zeugt von der Verbundenheit der Daheimgebliebenen mit Ihren Lieben auf See. Zwar wissen die Weihnachtsmenüs auf den Speisekarten von den Schiffen der großen Handelsflotten durchaus von der festlichen Stimmung an Bord zu berichten, so wie es auch Phileas Fogg und Passepartout an Weihnachten ergangen wird, jedoch kann es auch ungemütlich werden auf hoher See – und dann geht die Arbeit vor.
Für jeden Seemann sind wohl die Grüße aus der Heimat das Schönste an Weihnachten.
Heute möchte ich das einzige Unterwasserhotel der Welt: “Jules’ Undersea Lodge” in Key Largo, Florida – benannt nach Jules Verne, der neben „In 80 Tagen um die Welt“ auch den Abenteuerromans “20.000 Meilen unter dem Meer” geschrieben hat. Das Hotel ist ein ehemaliges Unterwasserlabor in der Nähe von Key Largo, der nördlichsten Insel der Florida Keys und liegt in der atemberaubenden Unterwasserlandschaft einer Lagune. Das Hotel verfügt nur über drei Zimmer, davon ein Gesellschaftsraum. Die Nacht kostet etwa 300$. Das Hotel liegt allerdings keine 20.000 Meilen unter dem Meer, sondern nur 10 Meter. Einen trockenen Zugang zum Hotel gibt es nicht -es ist auf jeden Fall ein Tauchgang angesagt. Bevor man das ungewöhnliche Hotelzimmer betreten kann, ist daher auch ein Blitztauchkurs erforderlich.
Verliebte Hotelgäste können so auch unter Wasser heiraten. Auch ein Koch taucht auf Wunsch ins Hotel und bereitet ein leckeres Meeresfrüchte-Menü zu.
In Dubai soll in den nächsten Jahren auch ein Unterwasserhotel der Luxusklasse eröffnet werden. In 20 Metern Tiefe haben die Arbeiten zu “Hydropolis” begonnen – einem Wunderwerk aus Plexiglas mit 220 Zimmern und Luxusausstattung, das nach mehreren Verzögerungen wohl erst 2008 eröffnet. Das ist sicher auch ein Abenteuer der besonderen Art!
Phileas Fogg und Passepartout bereisen mit Mrs. Aouda auch Ohio. Die Hauptstadt Ohios ist Columbus, weitere Großstädte sind Cleveland, Toledo, Cincinnati, Akron und Dayton. Der Bundesstaat Ohio ist 116.096 km² groß und hat rund 11,5 Mio Einwohner. Im Jahre 1803 wurde Ohio als 17.Staat in die Vereinigten Staaten von Amerika aufgenommen.
Die Sandstrände des Lake Erie markieren die nördliche Grenze des Staates. Das Land besteht aus weitläufigem fruchtbaren Ackerland. Insgesamt besitzt Ohio 40.869 km befahrbare Wasserwege, darunter den Ohio, den Mohican und den Tuscarawas River.
Ohio’s Beiname ‘The Buckeye State’ kommt noch aus der Zeit, als von Industrie nichts zu sehen war – er entstand zu einer Zeit, als der Buckeye Baum auf den weiten Ebenen und sämtlichen Hügeln zu finden war. Die ersten Siedler und Händler bauten ihre Blockhütten aus den Stämmen. Der Name Ohio stammt aus der Sprache der Irokesen Indianer und bedeutet ‘etwas Grosses’, womit die Indianer den Ohio River meinten.
Zu Zeiten der Erschliessung des Westens galt Ohio als eine Schlüsselstelle, an der viele Routen kreutzten, u.a. auch die wichtigen Eisenbahnverbindungen. Man nannte ihn damals auch den Gateway State.
Noch heute wird im Amish Country, etwa 140 km südlich von Cleveland, ausschließlich Landwirtschaft betrieben. Auch sonst scheint der technische Fortschritt hier vorbei gegangen zu sein. Die Bewohner des Amish Country, ihre Vorfahren sind Mennoniten schweizer Ursprungs, sind auf Grund von Landknappheit aus Pennsylvania eingewandert.
Die Amish People gelten als konservativ, aber auch als fleißig und zuverlässig. Sie schöpfen ihre Kraft aus der Erfurcht vor Gott und versuchen, ihre auf das Wesentliche beschränkte Lebensweise so gut wie möglich vor Außeneinflüssen zu schützen udn im Einklang mit der Natur udn Gott zu leben. Das erklärt auch, warum Siedlungen der Amish nicht an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen sind – wenn sie auch zusätzlich zur Windenergie Gas und Dieselaggregate nutzen.
Im 16. Jahrhundert wurde die Upper New York Bay von europäischen Seefahrern entdeckt von hier aus werden Phileas Fogg, Passepartout und Mrs. Aouda wieder in See stechen – die letzte Seefahrt auf Ihrer langen Reise. Heute ist New York City –der Big Apple mit seinen über acht Millionen Einwohnern eine Weltmetropole und ein Wirtschaftszentrum, eine multikulturelle Stadt, deren Faszination und Strahlkraft weit über die USA hinausreicht.
New York, die Stadt, die wirklich niemals schläft, ist die Geschäfts-, Unterhaltungs- und Verleger Metropole der USA mit den fünf Stadtteilen The Bronx, Brooklyn, Manhatten, Queens und Staten Island. Der Nation größte Stadt, immer geschäftig, immer in Eile. Es ist die Stadt, die den meisten Menschen zuerst einfällt, wenn sie an Amerika denken.
Die dichteste Konzentration an Hotels befindet sich in Midtown Manhattan, wo auch der Theater-District ist. Manhattan ist auch der Stadtteil, der oft synonym mit der Stadt New York verwendet wird – zumindest bei Besuchern. Und die meisten Urlauber verlassen während ihres Aufenthaltes die Halbinsel nicht.
New York besitzt über 400 Theater, ca. 150 namhafte Museen, rund 10.000 Shops und mehr als 25.000 Restaurants.
Die Freiheitsstatue, Ellis Island, Trinity Church sind einige der historischen Anziehungspunkte, die Millionen Besucher jedes Jahr nach New York her bringen.
Phileas Fogg und Passepartout sind mit dem Zug auch durch Colorado gefahren und konnten eine faszinierende Bergwelt betrachten, einem Anteil der Rocky Mountains. Damit gehört auch Colorado zu den Gebirgsstaaten der USA. Colorado ist auch der höchstgelegene Staat der USA, was die Durchschnittshöhe betrifft.
Im Osten von Colorado ist weitestgehend Prairie. Colorado ist ein klassischer Cowboy-Staat gewesen und bietet ein attraktives Reiseziel für den aktiven Urlauber sowohl im Sommer als auch im Winter. Mit Reiten, Off-Road, Ranch-Leben, klettern und skifahren, Mountain Bike, wandern, Motorrad fahren und Wildwassersportarten wird eine große Abwechslung geboten. Als besonderer Tipp gilt der Weg auf den Mt. Evans, der einem einen atemberaubenden Blick von ca. 4.000 m haben wird.
Hier ein Video von den Rocky Mountains…. Ich fand das Video einfach so toll, dass ich mir dachte, man merkt doch gar nicht, dass es nicht nur die Rocky Mountains, sondern auch Bilder von den Anden und Alpen dabei sind