Reiseknigge: Singapur (80-Tage-Blogger)
Donnerstag, den 1. November 2007In 80 Tagen um die Welt: 31. Tag (auf See)
Phileas Fogg und Passepartout hatten nur einen kurzen Aufenthalt in Singapur. Hier noch ein paar Tipps, um noch ein paar Fettnäpfchen in Singapur zu umgehen.
In Singapur gelten die üblichen Höflichkeitsformen. So gibt man sich zur Begrüßung auch die Hand. Kleine Geschenke werden vom Gastgeber oder Geschäftspartner gern entgegengenommen.
Legere Kleidung ist in Singapur üblich. Doch für einen Stadtbummel sind eher lange Hosen oder Röcke und nicht zu knappe Oberteile zu empfehlen. In einigen exklusiven Hotels und Restaurants wird abends jedoch elegantere Kleidung erwartet. Abendkleidung wird nur selten getragen, man legt jedoch generell großen Wert auf die persönliche Erscheinung.
Wie in den meisten Ländern sind in Tempeln oder Moscheen nur zurückhaltende Kleidung und rücksichtsvolles Fotografieren erlaubt. Vor dem Fotografieren lieber nachfragen.
Raucher und Kaugummikauer müssen mit hohen Strafen rechnen, wenn sie in Nichtraucherzonen qualmen oder bei der Einreise mehr als zwei Päckchen Kaugummi mitführen.
Strafbar sind auch das Ausspucken auf der Straße und das Wegwerfen von Zigarettenkippen.
Wer einfach verkehrswidrig die Straße überquert, kann auch eine hohes Strafgeld zahlen.
Trinkgeld ist im Allgemeinen nicht üblich, da das Bedienungsgeld in der Rechnung enthalten ist. Falls nicht, sollten Sie rund 10% Trinkgeld geben. Gepäckträger freuen sich über einen Singapur-Dollar pro Koffer oder Tasche.
Wer gefährliche Feuerwerkskörper (einschließlich Knallfrösche, Feuerwerksraketen usw.) lagert, besitzt, entzündet oder abbrennt, wird mit einem Bußgeld von bis zu SGD 5.000 und/oder Freiheitsentzug von bis zu zwei Jahren bestraft. Zwar reist man gewöhnlich nicht mit Feuerwerkskörpern, aber sicher gut zu wissen.

