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Tagesarchiv für den 9. September 2007

Business Travel Show: Hinter den Kulissen

Sonntag, den 9. September 2007
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Für Atlatos war es die zweite Business Travel Show als Aussteller. Diesmal war unser Stand wesentlich größer und er sah auch nicht so nach „Trauerfeier“ aus. Bei der ersten Messe war ich der Ansicht, eine schwarze Wand würde edel aussehen. Nachdem diesmal der Stand ganz anders aussah, habe ich dann begeistert von Geschäftspartnern gehört, dass es viel schöner aussieht und nicht so traurig wie letztes Jahr. Stand ich etwa wie ein Trauerklos auf der Messe?
Diesmal hatten wir Blumen auf dem Stand, daher meinte doch jemand unser Stand sei „weiblich“. Naja, ich fand es schön und nehme auch gerne einen weiblichen Stand!

Beim Aufbau kam doch vieles so, wie es nicht kommen sollte. Wir standen auf der Hinfahrt mit unserem Transporter ewig im Stau. Meine arme Pflanze viel während der Fahrt um – hat es aber überlegt. Als wir um 5 vor 20 Uhr in Düsseldorf eingetroffen sind, rief ein Partnerunternehmen an, dass die Messe diesmal schon um 20 Uhr schließen würde. Panik!
Also heizten wir über das Messegelände und räumten dann in Windeseile alle Sachen aus dem Transporter ( hier noch mal mein Dankeschön an btacs und InServ). Als alle Sachen auf dem Stand waren, bauten wir gemütlich auf. Kein Anzeichen, dass wir gleich verjagt werden. Um 21:30 war der Stand dann aufgebaut.

Dann die zweite Panikattacke: Mein PC hat in der ersten halben Stunde der Messe etwa 20 Abstürze. Warum? Weil meine E-Plus UMTS Karte spinnt, wenn man mal ein WLAN Netz suchen möchte. Also glänzte meine Stirn schon, bevor überhaupt ein Kunde am Stand war.
Nein, es stimmt nicht, ein Kunde hat meine Panikattacken und aufkochendes Ärgernis über PC und Internet live miterleben können. Nach 15 Minuten ging wieder alles und ich konnte beruhigt Atlatos präsentieren.

Ein weiteres Panikerlebnis war die Rückfahrt. Wir waren total erschöpft und waren froh als wir nach dem Abbau wieder im Auto saßen und nach Hause fahren konnten. Ich auf dem Beifahrersitz schlief auch bei allen Anstrengungen wach zu bleiben gleich ein. Als ich dann mal wieder aufwachte, der Blick auf den fast leeren Tank. Angeblich ja alles kein Problem. Zwar leuchtet das Lämpchen schon, aber es reicht noch für 70 km und wir müssen nur noch 58 km fahren. Ich als Mensch, der nicht gerne am Rand der Autobahn entlangläuft, um sich Benzin zu besorgen, wäre ja lieber vorher noch zur Tankstelle gefahren.
Aber mein netter Kollege wollte doch lieber mich ärgern und noch ein bisschen Spaß am Ende unseres Ausfluges haben. Die letzten 10 Kilometer waren sehr ärgerlich für mich, da die Anzeige keine Reichweite mehr anzeigte. Die letzten Meter rollten wir dann zur Tankstelle.

Die Messe ist vorbei, war ein wirklich schönes Erlebnis trotz der kleinen Pannen! Vielen Dank an alle unsere Besucher und die schönen Gespräche!