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Tagesarchiv für den 25. Juni 2007

10 Gebote des Vatikans für das Autofahren

Montag, den 25. Juni 2007
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Der Vatikan hat die «Zehn Gebote» für das christliche Verhalten im Straßenverkehr herausgegeben. Autofahrer herausgegeben. Mit den 10 Geboten für Autofahrer möchte der Vatikan in dem 36-seitigen Dokument die Verkehrteilnehmer zu einem verantwortungsbewussten Autofahren aufrufen, denn ein Auto dürfe kein Mittel zur Sünde sein.

Die 10 Gebote des Vatikans für den Strassenverkehr

Kurienkardinal Renato Martino betont bei der Vorstellung der „Richtlinien zur Pastoralen Fürsorge auf der Straße“ in Rom, die Verantwortung der Kirche gegenüber den seelsorgerischen Bedürfnissen von Verkehrsteilnehmern. Autofahren gehört zum Alltag des heutigen Lebens und verursacht gleichzeitig den Verlust von 1,2 Millionen Menschenleben jährlich. Um den traurigen Folgen des Straßenverkehrs entgegen zu wirken, wurden zusammengefasst folgende Gebote veröffentlicht:

1. Du sollst nicht töten.
2. Die Strasse soll für dich ein Mittel für Gemeinschaft zwischen Menschen und kein Ort für tödlichen Schaden.
3. Höflichkeit, Korrektheit und Klugheit werden dir helfen, überraschende Situationen zu meistern.
4. Sei mildtätig und hilf dem Nächsten in der Not, besonders wenn er Opfer eines Unfalls ist.
5. Das Auto sei für dich kein Ausdruck von Macht und Dominanz und kein Anlass zur Sünde.
6. Sei wohltätig und überzeuge die jungen Menschen – und auch die nicht mehr ganz so jungen -, sich nicht ans Steuer zu setzen, wenn sie nicht fahrtüchtig sind.
7. Unterstütze die Familien von Unfallopfern.
8. Sorge dafür, dass sich Opfer und Verursacher eines Unfalls in einem geeigneten Moment begegnen, damit sie die befreiende Erfahrung der Vergebung machen können.
9. Schütze die schwächeren Verkehrsteilnehmer auf der Straße.
10. Fühle dich verantwortlich für die anderen.

Wenn Menschen Ihr Autofahren durch diese Regeln verändern und es bewirkt, dass ein oder mehrere Menschenleben gerettet werden, wäre es sehr gute Sache. Auf der anderen Seite sind die Regeln ja selbstverständlich und werden wahrscheinlich von den Menschen befolgt, die sowieso schon so handeln.