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Monatsarchiv für März 2007

Keine versteckten Kosten für Flugtickets

Samstag, den 31. März 2007

Vier Airlines TuiFly, Air Lingus, Air France und KLM sind für Ihre Preisdarstellung von der Wettbewerbszentrale abgemahnt worden. Airlines müssen nach aktueller Rechtsentwicklung alle Preisbestandteile wie Steuern, Gebühren, Zuschläge und Service-Entgelte in Ihrer Endpreiswerbung mitaufführen. Das ist sicher auch im Sinne der Airlines, denn mit nichts mehr kann man uns Reisende vergraulen, als mit versteckten Kosten oder den beliebten kleinen Sternchen am Preis…Versteckte Preise bei Airlines?

Gepäckkontrolle: Umringt von Sicherheitspersonal

Donnerstag, den 29. März 2007

Umringt von Sicherheitspersonal an der Gepäckkontrolle… so ist es mir mal ergangen, als ich auf einer Geschäftsreise nach Schweden eine Tapezierschere in meinem Rucksack versteckte. Natürlich war das ein Versehen, diese Schere hat sich nach Renovierungsarbeiten in den Boden meines Rucksacks eingeschlichen und daher verneinte ich vehement die Existenz eine übergroßen Schere und dachte es sei ein Scherz von dem gelangweilten Sicherheitsbeamten – zumindest solange bis ich umringt wurde und ich dann doch meinen Rucksack ausräumte und die Schere dem Sicherheitsdienst überlies. Mein damaliger Vorgesetzter stand derweil neben mir – ich glaube, ihm war das noch unangenehmer als mir… Das war vor drei Jahren. Wer weiß, ob man mich heute noch ins Flugzeug gelassen hätte.

Habe ich Post bekommen?

Mittwoch, den 28. März 2007

Bei Vielreisenden, die öfter im Hotel als im Büro sind, stappelt sich oft die Post im Briefkasten. Wichtige Briefe werden so vielleicht zu spät gelesen.
Hier hilft jetzt paper2mail mit einem Post-Service für Geschäftsreisende und Unternehmen. Alle Briefe werden eingescant und dem Reisenden per E-Mail zugesendet. Weitere Infos unter paper2mail

Wer gewinnt das Rennen: Bahn oder Flugzeug?

Dienstag, den 27. März 2007

Die französische Bahn TVG wird noch schneller. Auf einer Teststrecke wurde ein Rekord der TVG von 554,30 km/h aufgestellt, der wohl noch ausgebaut werden soll.
Der Geschäftsreisende wird so schnell nicht zu solchen Höchstgeschwindigkeiten nach Stuttgart nach Paris reisen, aber zumindest mit 320 km/h und in nur 2 Stunden und 20 Minuten.
Ob die Bahn demnächst die Alternative zu den Billigairlines in Europa ist? Hierzu darf nicht vergessen werden, dass die Bahn dafür nicht nur schnell, sondern auch billig sein muss… Für den Umweltschutz ist es auf jeden Fall eine gute Sache.

Quelle: FVW Business Travel

Noch mehr Mobilität bei der Bahn: Das Handyticket

Sonntag, den 25. März 2007

In Zukunft können Reisende bei der Deutschen Bahn das Mobiltelefon als Fahrkarte einsetzen. Im Oktober startet ein Pilotprojekt für die neue Vodafone Touch & Travel–Technologie mit der man durch Klick auf die Handytaste ein Zugticket auf Rechnung bestellen kann. Spätestens 2010 soll die Technik in Deutschland marktreif sein. In Japan und Korea fährt man bereits mit dem Handyticket U-Bahn und Bus.
Für den bundesweiten Einsatz mangelt es momentan jedoch noch an geeigneten Mobiltelefonen, da meist die notwendige Mini-Kupferantenne fehlt. Laut vodafone wird das jedoch wohl ab 2010 Standard sind. Hier fragt sich nur, ob Menschen, die nicht über ein technisches Know How in der Mobiltechnik verfügen, wissen, ob Ihr Telefon solch eine Mini-Antenne besitzt – ich gehöre zu diesen Personen.
Schon jetzt können die Zugbegleiter der Deutschen Bahn mit ihren elektronischen Kontrollgeräten, überprüfen, ob ein Kunde tatsächlich den „Touchpoint“ benutzt hat. Das funktioniere auch, wenn das Handy aus ist. Das ist wohl von Vorteil, da ja öfter auch mal der Akku unerwartet leer ist.
Der Kunde erhält monatlich eine Sammelrechnung mit einer genauen Aufstellung der Bahnfahrten. Es sollen laut Bahn jedoch keine Bewegungsmuster von Reisenden nachvollzogen werden – dies sei ausgeschlossen.
Für Reisende ist das Handyticket sicher eine sehr gute Alternative zum Schalter, Fahrkartenautomat oder dem Online-Ticket. In Anbetracht dessen, dass ich öfter panisch zum Fahrkartenautomaten hetze, um den Zug nicht zu verpassen, finde ich die Technologie doch sehr gut – auch wenn wir noch ein bisschen warten müssen.

Klimawandel: Flugzeuge und Ihre Aufholjagd um den Treibhauseffekt

Freitag, den 23. März 2007

Zum Thema „Flugzeuge und Klimawandel“ bin ich heute auf einen sehr interessanten Artikel auf Focus Online gestoßen. Kurz zusammengefasst: Die Zahl der Flüge steigt kontinuierlich – 2006 schon zwei Milliarden Menschen geflogen. Annerkannte Klimaforscher beziffern den verursachten Treibhauseffekt von 1992 mit etwa 3,5 Prozent – mittlerweile wird der Anteil sogar auf neun Prozent geschätzt.
Neben dem Kohlendioxid kommen in großen Flughöhen von 10 000 Metern auch Zirruswolken und Kondensstreifen, die durch den Ausstoß von Wasserdampf entstehen, sowie Stickoxide, Ruß- und Sulfataerosole hinzu. Die Schleierwolken und Kondensstreifen erhöhen den lokalen Treibhauseffekt drastisch, damit auch die Temperaturen.

Bei gleicher Menge an CO2 Ausstoß (hier 1 Tonne) kann im Vergleich ein Flugzeug etwa 3000 km zurücklegen, ein Pkw zirka 7000 km und die Bahn ca. 17 000 km sind. Damit schaden wir bei einem Flug der Umwelt 5-mal mehr als bei einer Bahnfahrt.

Natürlich tragen sehr günstige Flüge noch dazu bei, dass wesentlich mehr geflogen und damit der Treibhauseffekt sehr massiv vorangetrieben wird.
Nach Fokus online bzw. atmosfair werden auf der innerdeutschen Bahnstrecke allerdings nur rund 30 Kilo des Treibhausgases CO2 freigesetzt, während es bei einem Flug nach Dubai 1540 Kilo Klimawirkung* sind, also mehr als das Fünfzigfache.

Natürlich können Unternehmen nicht auf Flüge zu Geschäftsterminen verzichten. Jedoch kann man noch wesentlich mehr auf das Thema sensibilisieren und mehr Verantwortung übernehmen. Sicherlich lassen sich in vielen Fällen mit einem gezielten Travel Management einige Flüge auf Kurzstrecken vermeiden – z.B. bietet auf der Strecke Frankfurt –München die Bahn ein sehr guten Angebot, das wesentlich umweltfreundlicher und auch aus ökonomischen Gesichtspunkte zu empfehlen ist.

Handygespräche über den Wolken

Donnerstag, den 22. März 2007

Die „himmlische Ruhe“ im Flugzeug ist bald vorbei. Ist man heute froh, dass man im Flugzeug mal nicht erreichbar ist und man einfach nur entspannen kann, so werden in Zukunft schon bei Erreichen der notwendigen Flughöhe die ersten Handys klingeln. Die arabische Fluglinie Emirates will den Reisenden in einigen Boeing-B-777-Jets ab Juni das Telefonieren per Handy ermöglichen. Bisher hört man auf seinen Flügen immer wieder… “Zu Ihrer eigenen Sicherheit bitten wir Sie…” Das Mobiltelefonieren im Flugzeug ist lange tabu gewesen. Ab Sommer kann dann auf die Handypause bei einigen Flugstrecken verzichtet werden und die ersten Airlines wie z.B. Ryanair rüsten Ihre Flugzeuge ebenfalls mit der neuen Technik auf, um das Mobiltelefonieren an Bord möglich zu machen. Nachteil sind allerdings die teueren Gebühren, die etwa bei 2-3 € die Minute liegen.

Lufthansa-Flüge in Deutschland nur papierlos

Dienstag, den 20. März 2007

Lufthansa-Tickets werden ab April 2007 für innerdeutsche Flüge ausschließlich elektronisch, als sogenannte „etix“-Tickets, ausgestellt. Allerdings werden bereits heute innerdeutsche Lufthansa-Flüge zu 96 Prozent als etix-Ticket gebucht. Die Umstellung erfolgt aufgrund des Beschlusses der International Air Transport Association (IATA), dem zufolge bis Ende des Jahres nur noch elektronische Tickets ausgestellt werden sollen.
Für den Kunden fallen so auch keine Hinterlegungsgebühren an, außerdem sind Umbuchungen, unter Berücksichtigung der Tarifkonditionen und Verfügbarkeiten, auch kurzfristig möglich. Die Bordkarte erhält man beim Einchecken online über www.lufthansa.com, am Lufthansa Check-in Automaten oder am Check-in Schalter. Papierflugtickets der Lufthansa, die bereits vor dem 1. April 2007 ausgestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit und werden weiterhin akzeptiert. Auch über das Atlatos Travel Management werden bei Online-Buchung die Flugtickets zu 98% als etix-Ticket ausgestellt.
Unter dem ökologischen Aspeckt ist diese Umstellung natürlich auch positiv zu bewerten, wenn auch nur ein kleiner Schritt für den Klimaschutz.

Devisen online ordern

Montag, den 19. März 2007

Für Ihre nächste Geschäftsreise im Ausland können Sie einfach Devisen online ordern. Kaufen Sie Ihre Fremdwährung www.travelex.com online. Der Service ist gebührenfrei und die Fremdwährung kann in einer Filiale Ihrer Wahl abgeholt werden.

Neben toter Frau im Flugzeug gesessen

Montag, den 19. März 2007

Bei einem Flug der British Airways nach Indien wurde eine gerade verstorbene Frau vom Bordpersonal in die erste Klasse gesetzt. Der schlafende Sitznachbar erfuhr zunächst nichts von dem Tod der Frau neben ihm. Erst als der nebenan sitzende Reisende aufwachte und sah, wie man die Frau neben im versuchte wiederholt festzuschnallen, teilte man ihm den Tod der Frau mit. 5 Stunden mußte der Reisende neben dem der toten Dame, die leider auch mehrmals aus dem Sitz fiel, und Ihrer trauernden Verwandten sitzen.
Nach Angaben der britischen Tageszeitung “The Guardian” sterben jährlich etwa zehn Passagiere während Flügen von British Airways. Hier kann man den Airlines nur empfehlen, besser vorbereitet zu sein, auch wenn ein Tod „in den Wolken“ hoffentlich nicht allzu oft passiert.

Quelle: Spiegel Online